Welpe

Zecken Behandlung bei Hund und Katze – so geht’s richtig!

Der Sommer ist da und wir wollen raus! Und natürlich wollen wir über Wiesen und durch Wälder rennen, im Gebüsch herumstreifen und uns keine Sorgen um Zeckenbefall machen. Doch schnell hat sich die Fellnase eine Zecke eingefangen. Was tun?

Am besten wäre es natürlich, wenn du dein Tier regelmäßig gegen Parasiten schützt, vor allem, um die Gefährdung durch übertragbare Krankheiten zu senken. Zecken sind da nicht ungefährlich! Die vorbeugende Behandlung ist einfach, sie wird mit einem sog. Spot-on-Präparat durchgeführt, welches du in den Nacken von Hund oder Katze träufelst und das sich dann von selbst über die Talgdrüsen über den ganzen Körper verteilt. Es hält Zecken davon ab, dein Tier überhaupt zu befallen.

Doch wenn du dein Tier nicht vorsorglich behandelst, dann könnt ihr natürlich trotzdem raus in die Natur! Seid ihr von eurem Spaziergang zurück, dann kontrolliere dein Tier auf Zeckenbefall. Zecken wandern am liebsten zu den warmen, weichen Stellen, wo sie sich gut festbeißen können. Zum Beispiel an den Unterbauch, wo weniger Fell ist. Aber auch die Achselhöhlen, die Ohren oder der weiche Hals unter dem „Kinn“ sind bei Zecken beliebt. Hier werden sie nicht direkt gesehen und haben es schön warm.

Je länger die Zecke auf deinem Tier sitzt, desto größer ist die Gefahr der Krankheitsübertragung. Hast du eine Zecke entdeckt, solltest du sie also zügig entfernen. Nimm dazu eine Zeckenzange oder eine Zeckenkarte (die haben meist Scheckkartenformat) und packe damit die zecke direkt über der Haut deines Tieres. Ziehe die Zecke dann ruckartig nach oben heraus. Nur so kannst du sicherstellen, dass du den Kopf mit entfernst, denn der darf nicht steckenbleiben. Ein stecken gebliebener Zeckenkopf kann fiese Entzündungen auslösen.

Wichtig: Bei der Zeckenentfernung niemals drehen! Eine Zecke hat kein Gewinde, du reisst so nur den Kopf ab. Und niemals die Zecke mit Öl o.ä. beträufeln. Sie beißt sich so noch fester, stirbt und auch hier ist die Entzündung dann nicht weit.

Wenn du in einem Gebiet mit viel Wald und Wiese lebst und deine Katze Freigänger ist bzw. dein Hund viel draußen herumtobt, dann behandle deine Tiere am besten vorsorglich. Das ist nicht schädlich und hilft dir, Erkrankungen zu vermeiden. Viele Präparate, wie z.B. Fipralone® schützen gleichzeitig gegen Flöhe und Zecken und lassen sich leicht auftragen. Lass dich von deinem Apotheker beim Kauf hinsichtlich der Dosierung beraten, denn es soll weder zu wenig noch zu viel auf deinem Tier landen. Genau der richtige Schutz ist deshalb mit genau der richtigen Dosierungsgröße für Katzen, kleine, mittlere oder große Hunde gegeben.

Habt eine sonnige Zeit!