Tierarzt

Muss ich mit meinem Tier zum Tierarzt, wenn es nichts hat?

Muss denn das geliebte Tier zum Tierarzt, wenn es rein gar nichts hat?

Zweifelsfrei sind auch beim besten Freund des Menschen regelmäßige Arztbesuche vonnöten. Auch gesunde Tiere müssen ab und dann gründlich untersucht und durchgecheckt werden. Nur so ist der Tierarzt in der Lage, Krankheiten frühzeitig zu erkennen. Die jährliche Untersuchung wird häufig mit der notwendigen Impfung durchgeführt.

 

Wenn der Hund gesund ist und somit an keiner chronischen Erkrankung leidet, genügt es für das Wohlbefinden des Hundes vollkommen, dem Tierarzt einmal im Jahr einen Besuch abzustatten. Jeder fürsorgliche Hundebesitzer beobachtet das Verhalten und das Allgemeinbefinden des Hundes. Der Hundehalter kann durch das aufmerksame und regelmäßige Beobachten beim Hund somit auch geringe Abweichungen bemerken. Der Tierarzt liefert dem Hundebesitzer während der jährlich abgehaltenen Untersuchung viele wichtige Informationen. Mit der Zeit wird der Tierarztbesuch für beide Parteien ein wenig entspannter. Die Frage „Tierarztbesuch wie oft?“ kann somit mit „einmal im Jahr“ beantwortet werden.

 

Regelmäßige Untersuchungen Hund sind wichtig

Bereits ab dem dritten Monat sollte der Welpe regelmäßig einen Tierartbesuch absolvieren. Hierbei stehen die Entwicklung und die Grundimmunisierung des Hundes im Vordergrund. Nicht nur kranke und verletzte Hunde sind in der Tierarztpraxis willkommen. Die Zähne des Tieres sowie der Knochenbau werden bei der Routineuntersuchung genau abgecheckt. Diese Untersuchungen leisten einen wesentlichen Betrag zur Gesundheit des Vierbeiners. Die Ohren werden bezüglich Parasiten und Entzündungen kontrolliert, zudem wird, falls nötig, der Zahnstein entfernt. Bei Katzen und bei Hunden werden bei Bedarf die Krallen gekürzt, denn der Arzt verfügt über das passende Werkzeug und hat die nötige Erfahrung, auch mit ängstlichen oder schwierigen Patienten umzugehen.

 

Was ist eine Vorsorgeuntersuchung?

Je nach Alter und Rasse des Hundes ist eine gründliche Untersuchung mindestens einmal im Jahr wichtig. Die ausführliche Anamnese ist essentiell für den Tierarzt, damit er sich ein Bild vom Vierbeiner machen kann. Insbesondere wie es mit dem Trink- und Fressverhalten des Hundes aussieht. Auch ob der Hund fit ist, ob ihn Juckreiz plagt, wie er sich im Gelände bewegt und wie der Kot- und Urinabsatz funktioniert. Das Gespräch zwischen dem Tierarzt und dem Tierhalter ist ein entscheidender Bestandteil einer Vorsorgeuntersuchung. Prophylaxe schadet niemals, zumal nur mithilfe diverser Untersuchungen und durch Blutproben festgestellt werden kann, ob das Tier wirklich topfit und gesund ist. Wie beim Menschen gilt auch für Hunde die traurige Wahrheit, dass mit zunehmendem Alter bestimmte Erkrankungen immer wahrscheinlicher werden. Darum lohnt es sich auch, spätestens ab dem siebten Lebensjahr spezielle prophylaktische Untersuchungen durchführen zu lassen.

 

Gewisse Untersuchungen sollten regelmäßig gemacht werden

Hat der Hund ein bestimmtes Alter erreicht, dann wartet man nicht so lange, bis bei der jährlichen Untersuchung Symptome auffallen. Es werden vielmehr ganz bestimmte Organe gezielt untersucht, vor allem jene, die ab dem siebten Lebensjahr häufig Probleme machen. Dazu zählen etwa die Bauchspeicheldrüse, Schilddrüse, Nebennieren, Leber und Nieren. So kommt zur jährlichen Routinekontrolle meist noch eine regelmäßig durchgeführte Blutuntersuchung hinzu. Die Organwerte können anhand eines Blutbildes viel besser überprüft und überschaut werden. Somit sind Blutuntersuchungen ab einem bestimmten Lebensjahr durchaus sinnvoll und angebracht. Mithilfe des Blutbildes kann der Arzt auch feststellen, ob Hormonstörungen bestehen oder Infektionen bzw. Entzündungen vorliegen.

 

Das Herz des Hundes sollte auch untersucht werden, zumal es ein weiteres Verschleißteil ist. Durch das Abhören allein kann jedoch nicht jede Herzerkrankung festgestellt werden. Nur dank einer Herzultraschalluntersuchung kann ein Herzleiden am Hund diagnostiziert werden. Häufig treten die Symptome einer Herzerkrankung erst dann auf, wenn der Herzmuskel schon arg geschädigt ist. Darum sollte der Hundebesitzer lieber zu früh als zu spät mit der Herzdiagnostik beginnen.

 

Eine weitere prophylaktische Untersuchung bezieht sich auf Tumoren, denn Hunde sind leider recht krebsanfällig. Äußerlich wird der Hund bei jeder Routinekontrolle einmal im Jahr vom Tierarzt auf tumorverdächtige Zubildungen abgetastet. Besonders achtet der Arzt hierbei auf die Hoden, das Gesäuge, die Haut und die Lymphknoten.

 

Tierarztbesuch wie oft?

Ab dem siebten Lebensjahr sollte beim Hund eine jährliche Blutuntersuchung gemacht werden. Auch eine jährliche Bauchultraschalluntersuchung zwecks Tumorfindung sollte durchgeführt werden. Zudem sollte auch eine einmalige Herzultraschalluntersuchung unternommen werden, wobei hier die Abstände der weiteren notwendigen Untersuchungen je nach dem Gesundheitszustand des Hundes festgelegt werden können. Das Thema „regelmäßige Untersuchungen Hund“ ist für alle Hundeliebhaber wichtig.

 

Bleibt schön gesund!

Euer Team von O’ZOO