Wenn Die Katze Spielen Kann, Gehts Ihr Gut!

Komm, spiel mit mir!

Darum ist spielen mit Katzen gut für Mensch und Tier:

Spielen ist für Mensch und Tier gesund, wenn wir uns bewegen, dann bleibt der Körper knackig. Doch auch die Wirkung von Spiel und Bewegung auf die Psyche ist nicht zu unterschätzen! Gerade Katzen brauchen auch die geistige Herausforderung, die manche Spiele ihnen bieten, und eine gesunde Katzenpsyche kann Stress viel besser verarbeiten.

Nahezu alle Katzen spielen gern und sie spielen auch gern mit Menschen. Nur eben zu ihren Bedingungen. Nicht immer, wenn du spielen willst, hat auch deine Katze Lust dazu. Und anders herum schaut deine Katze nicht auf die Uhr, wenn sie morgens um 5 Uhr plötzlich der Spieltrieb packt.

Es knistert, es piept – es macht Spaß!

Deine Katze mag es, wenn ein Spielzeug leise Geräusche macht: Rascheln, knistern oder piepsen. Im Zoohandel kannst du massenhaft Spielzeug kaufen, aber vieles kannst du ganz einfach selbst machen. Wichtig ist, dass deine Katze vom Spielzeug nichts abreißen, abkauen oder verschlucken kann. Es sollten sich auch keine Schnüre lösen können, die sich dann um die Beine wickeln könnten.

Katzen spielen sehr gern in und mit Pappkartons und Füllmaterial, das knistert. Aber sie lieben auch Spielmäuse und kleine Spielzeuge, die mit Catnip gefüllt sind. Sie können sich alleine beschäftigen, aber noch schöner ist es, wenn du – Ihr Personal – mit ihnen spielst, Spielmäuse vor ihnen wegziehst und sie durch das ganze Zimmer jagen lässt. Viele Katzen lieben auch kleine, leichte Bälle und apportieren die sogar, damit es schnell weitergeht mit dem Spiel.

Bau ihr was zur Beschäftigung!

Ein so genanntes Fummelbrett besteht aus einer stabilen Unterlage, auf der du verschiedene Behälter anbringst. In die Behälter steckst du Katzenleckerlie, Trockenfutter oder Spielmäuse, die deine Katze nun rausfummeln muss. Als Behälter kannst du Klopapierrohre, Filmdosen oder Plastikrohre benutzen. Du kannst mit viel Zeit und Muße auch ein Labyrinth aus Kartons für deine Katze bauen, durch das sie sich mit oder ohne Trockenfutter durcharbeiten muss

Verzichtet niemals auf das Spielen!

Eine Freigänger-Katze, die den ganzen Tag draußen herumtoben kann, hat eben wegen der vielen Umweltreize und des Beutefangs weniger Spielbedürfnis in der Wohnung als eine reine Wohnungskatze.

Bei Wohnungskatzen gilt: Spielen ist lebenswichtig! Bis ins hohe Alter ist Spielen ein Grundbedürfnis der Katze und dient ihrem körperlichen und geistigen Wohlbefinden. Es stärkt die Beziehung zwischen Katze und Mensch und ja: Es macht großen Spaß und entspannt auch den Menschen.

 

4 einfach Spiele-Tipps

  • Knülle Bälle aus Alufolie gut zusammen, so dass deine Mietz nichts davon abbeißen und verschlucken kann.
  • Wenn deine Katze gern an Leder riecht, bau ihr aus einem Fensterleder ein Spielzeug.
  • Nimm eine große Papiertüte und steck zusätzlich noch ein paar Spielzeuge rein – sie wird es mögen! Sei vorsichtig mit Plastiktüten, darin verfangen Katzen sich leicht und können ersticken.
  • Solide und saubere Korken lassen sich gut durch die Wohnung jagen und kullern, kontrolliere die Korken aber regelmäßig und tausche sie aus, wenn sie zu abgekaut sind. Achtung: Benutze hier keine Plastikkorken!

 

Habt viel Spaß beim spielen und bleibt schön gesund!

Euer Team von O’ZOO