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Impfungen und Krankheitsprophylaxe für Hunde und Katzen – warum & wie oft?

Auch gesunde Tiere bedürfen einer medizinischen Behandlung. Denn es ist eine Tatsache, dass überall gefährliche Infektionskrankheiten lauern. Deinen Hund und deine Katze zu impfen, macht durchaus Sinn, da gewisse Impfungen eine sehr wirksame Präventivmaßnahme darstellen. Suche dir als Hunde- und Katzenbesitzer einen netten, einfühlsamen und kompetenten Tierarzt. Gewöhne dein Tier an den Tierarztbesuch, denn Impfungen sind für deine Liebsten das kleinste Problem. Die Wirkung gezielt verabreichter Impfungen ist jedoch Gold wert.

Krankheitsprophylaxe – Impfung

Es gibt viele Argumente, die gegen bzw. für Impfungen sprechen. Lass dich hierbei nicht in die Irre führen. Das viel diskutierte Thema klärst du am besten mit deinem Tierarzt. Sicher ist, dass es sehr viele sinnvolle Impfungen gibt. Deine Katze impfen bedeutet nichts anderes, als dass du sie vor lebensbedrohlichen Infektionen schützt. Deinen Hund impfen ist genauso eine wichtige Maßnahme, um das Ausbrechen einer Infektionskrankheit zu verhindern. Zugleich trägst du zu einem hohen Durchimpfungsgrad bei, wodurch sich gefährliche Krankheiten nicht epidemieartig in der Tierpopulation ausbreiten.

Bei den meisten Impfungen für Katzen und Hunde sind ernsthafte unerwünschte Nebenwirkungen äußerst selten. Der gewonnene Schutz vor todbringenden Erkrankungen durch eine Katzen- oder Hundeimpfung überwiegt bei Weitem den minimalen Risiken.

Sind Impfungen bei Katze und Hund überhaupt notwendig?

Ohne Zweifel bilden Impfungen die wichtigste Vorsorge gegen diverse Krankheiten. Insbesondere Infektionskrankheiten gehören zu den ansteckenden Erkrankungen, die sowohl Katzen als auch Hunde bedrohen. Gewisse Impfungen sind unbedingt notwendig. Vor allem die Infektionsexperten unterscheiden gerne und häufig zwischen zwei Impfungen, den fakultativen, „non Core“-Impfungen und den „Core“-Impfungen. Eine „Core“-Impfung sollte jedes Tier erhalten. Willst du deinen Hund impfen lassen, dann sollte dein Vierbeiner laut den aktuellen Impfempfehlungen gegen Tollwut, Staupe, Leptospirose und ansteckende Leberentzündungen geimpft werden.

Deine Katze solltest du gegen Katzenschnupfen und Katzenseuche impfen lassen. Ist deine Samtpfote ein glücklicher Freigänger, dann zählt die Impfung gegen Tollwut zu den „Core“-Komponenten. Bei den fakultativen Impfungen solltest du individuell für jedes einzelne Tier entscheiden. Der Tierarzt kann dich hierbei bestens beraten, inwiefern überhaupt ein Infektionsrisiko besteht.

Wann, wogegen und wie oft sollen Samtpfote und Fellnase denn geimpft werden?

Welche Impfungen bei deinem Hund oder bei deiner Katze vorgenommen werden sollten, ist immer auch vom Alter deiner Lieblinge abhängig. Da keine Impfung völlig frei von Risiken ist, ist es wichtig festzustellen, ob das Impfen einen Sinn macht. So sollte es unbedingt vermieden werden, dass Tiere gegen Krankheiten geimpft werden, die für sie absolut kein Risiko darstellen. Die sorgfältige Nutzen-Risiko-Analyse ist bei jeder Impfung vonnöten. Wogegen du deinen Hund und deine Katze impfen lässt, ist also entscheidend.

Eine schwerwiegende Krankheit kann für Katzen und Hunde einen tödlichen Ausgang haben. Selbst für dich können gewisse Tierkrankheiten schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben. Das, wogegen geimpft werden soll, ist von größerer Bedeutung als die Frage, ob der Tierhalter sein Haustier impfen lassen soll. Auch die Frage, wie oft du deine Haustiere impfen lassen solltest, ist ein heikles Thema. Dabei geht es vor allem um das Thema Nachimpfungen. Viele Tierärzte raten dazu, Hund und Katze jedes Jahr nachzuimpfen. Das geschieht jedoch nicht selten zum Leidwesen der Vierbeiner, da gewisse Impfstoffe, wie auch beim Menschen, mehrjährig sehr gut wirken. Ein Hund kann sehr schnell überimpft werden. Das Immunsystem des Hundes kann durch ein ständiges Nachimpfen unter Umständen sogar stark geschädigt werden. Diskutiere diesbezüglich mit deinem Tierarzt und lass dir nichts aufquatschen.

Vorbedingungen für Impfungen

Vor jeder Hundeimpfung ist immer eine tierärztliche Untersuchung vonnöten. Dies ist insofern erforderlich, da der Gesundheitszustand deines Hundes dadurch genau kontrolliert wird. Nebenbei wird bei der Untersuchung auch festgestellt, ob eine Impfbarkeit gegeben ist.

Vor der Impfung sollte der eventuelle Parasitenbefall des Hundes beseitigt werden. Eine junge Katze sollte zudem vor der Impfung entwurmt werden. Im Alter von sieben bis zehn Wochen wird üblicherweise bei Welpen mit der Grundimmunisierung begonnen. Ist diese abgeschlossen, dann reicht es in der Regel aus, die Hunde alle drei Jahre gegen Staupe und Tollwut impfen zu lassen. Der Impfschutz gegen die gefährliche (auf Menschen übertragbare) Leptospirose hält jedoch nur ein Jahr an.

 

Bleibt schön gesund!
Euer Team von O’ZOO