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Hundefitness im Winter

Für viele Hundehalter sind die Wintermonate die beste Zeit, um spazieren zu gehen, auch wenn sich sonst keine Menschenseele ins Freie wagt. Dein Hund braucht genügend Bewegung – das ganze Jahr über. Wenn deine Spazierzeit, vielleicht witterungsbedingt, in den kalten Monaten geringer ausfällt, ist es umso wichtiger, dass deine Fellnase trotzdem ihr Fitness-Programm geliefert bekommt.

Fitness ist die beste Beschäftigungstherapie

Im Bereich Hunde-Fitness geht es insbesondere darum, dass dein geliebter Vierbeiner Geschicklichkeitsübungen ausführt. Nur so bleit dein Hund fit und gesund. Hundespiele eignen sich hervorragend, um deinen Liebling auch zu Hause in Bewegung zu halten. Hundefitness Übungen sorgen dafür, dass dein Hund lernt, verschiedene Hindernisse und Geräte zu bewältigen. Dadurch gewinnt dein Hund eine gute Körperwahrnehmung.

 

Im Schnee den Hund trainieren

Bei langen Wintertouren solltest du Wege einschlagen, die nicht vollgestreut sind mit Salz. Auf einer verschneiten Wiese kannst du deinen Hund herumtollen und ihn sich so richtig austoben lassen. Hunde lieben Schnee und sind fasziniert von Schneebällen. Hundespiele sorgen dafür, dass die kostbare Zeit im Winter voll ausgenutzt wird. Denn deine Fellpfote hat im Winter den absolut gleichen Energiebedarf wie in den warmen Monaten. Die Spaziergänge in der verschneiten Winterlandschaft stärken die Widerstandskraft deines Hundes. Im Freien kannst du deinen Vierbeiner mit natürlichen Hindernissen trainieren.

Konditions- und Kommunikationsübungen dienen dir und deinem Hund dazu, den langen Winter nicht als einen eingeschränkten Bewegungszeitraum überbrücken zu müssen. Damit dein Vierbeiner auch den Winter über gesund und fit bleibt, achte aber nach jedem Spaziergang auf die erforderliche Fell- und Pfotenpflege. Das Überfüttern ist im Winter ein häufiges Problem, das unter anderem auch mit viel Bewegung und Fitness Übungen kompensiert werden kann.

Achte darauf, dass dein Vierbeiner in der verhältnismäßig kurzen Zeit im Freien viel läuft. Den Hund zu trainieren heißt, ihn nicht einrosten zu lassen. Mit Hundefitness Übungen hältst du deinen Hund bei Laune. Ballspiele, Stockspiele, Fangen und Verstecken, alle nur erdenklichen Übungen, die deinem Tier, trotz der widrigen klimatischen Verhältnisse, große Freude bereiten. Ob das nun ein längerer Trabmarsch ist oder ob du deinen Hund über oder unter deine Beine springen oder laufen lässt: Dein Hund muss schon vor dem Verlassen des Haus bemerken, dass nun beim Gassi-Gehen etwas Tolles passiert.

 

Der Winter sorgt für Abwechslung

Da die Zeit im Winter unter dem Himmel für Hundehalter und Hund deutlich begrenzt ist, kann auch das traute Heim zur Fitnessstube umfunktioniert werden. Zu den idealen Hundefitness Übungen gehört die famose Übung: Sitz – Platz – Transfer. Deinen Hund kannst du in Phasen der Langeweile mit dieser Übung ein ordentliches Krafttrainingsprogramm bescheren. Bei dieser Übung werden die Schultern, die Brustmuskeln, der Rücken und die Vorderläufe deines Hundes prima trainiert. Du stehst vor deinem Liebling und ihr beide schaut euch an. Gib das Kommando für „Sitz“ und dann hältst du ihm direkt vor die Schnauze ein Leckerli hin. Das Leckerli führst du Richtung Boden und dein Vierbeiner legt sich brav hin. Dann führst du das Leckerli vor seiner Nase langsam nach oben. Dein Hund geht dann automatisch wieder in die Sitzposition. Dieses wiederholst du ein paarmal und stelle dich dabei ganz nah vor ihn hin. Damit der beste Trainingseffekt bei dieser Übung gewährleistet ist, schau, dass sich dein Hund beim Wechsel vom Hinlegen und Sitz auf der Stelle bleibt und dabei nicht einen Schritt zur Seite oder nach vorn macht.

 

Übungen für einen gesunden Bewegungsablauf

Eine perfekte Übung, um deinen Hund trainieren zu können, ist der Slalom durch die Beine. Diese Übung kannst du zu Hause und im Schnee durchführen. Hierbei werden die Muskultur, die Balance und die Koordination deines Hundes trainiert. Ein weiterer Effekt dieser Übung ist, dass der Rücken deines Hundes gestretcht wird und für einen gesunden Bewegungsablauf gesorgt wird. Auf ebenen, rutschfesten Boden stellst du dich mit breiten Beinen hin. Deinen Hund lässt du dann den „Achter“ laufen, und zwar genau durch deine Beine. Schau, dass dein Liebling die „Achter“ abwechselnd in beide Richtungen läuft. Die beiden Körperhälften deiner Fellnase werden auf diese Weise gleichmäßig belastet. Achte bei dieser Übung außerdem darauf, dass sich dein Hund bewusst und möglichst langsam dabei bewegt.

 

Und jetzt los – raus mit euch!

Bleibt schön gesund!
Euer Team von O’ZOO