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Hilfe, ich bin nervööööös!

Deine Fellnase hört nicht auf, nervös herumzulaufen, bei jeder Kleinigkeit zu bellen und schreckt auch nachts ständig hoch?

Ein Hilferuf erreichte uns per E-Mail von Karla, ihr Jack Russell Terrier Adorno bellt bei der kleinsten Aufregung und ist ein insgesamt überreizter Hund. Und so ist mittlerweile das Nervenkostüm auch bei Frauchen ziemlich dünn.

Wir haben hier für sie und alle betroffenen Hundebesitzer ein paar Übungen zusammengestellt, mit denen sich nach einigem Üben schnell eine Verbesserung einstellen sollte. Los geht’s!

 

Übung 1: Die Leinenübung

Halte die Leine locker und gehe ohne Worte in normalem Tempo ruhig und entspannt los. Sobald dein Hund zieht, gehe in die entgegengesetzte Richtung, die Leine weiterhin locker geführt. Sei konsequent und vermeide Augenkontakt, genauso Pinkel- und Schnüffelpausen. Dein Hund soll so lernen, sich zu konzentrieren und er soll spüren, dass du den Weg bestimmst. Wiederhole diese Übung mehrfach, immer wortlos, ohne Locken, ohne Bestätigung. Gerade unsichere Hunde brauchen deine Ruhe!

Wichtig: Gelobt wird erst am Ende der Übung, wenn dein Hund beginnt, entspannter zu werden. Du wirst sehen, er beginnt auf seinen Menschen zu achten.

Übung 2: Die Entspannungsübung

Über das Ohr verteilt sitzen besonders viele Akupunkturpunkte, deshalb hat sich das Ausstreichen der Ohren als besonders effektive Entspannungsübung erwiesen. Stütze mit einer Hand die Schnauze deines Hundes und streiche mit der anderen mit Vorsicht das Ohr von der Ohrmuschel bis zur Spitze. Dein Daumen liegt dabei auf der Außenseite und dein gekrümmter Zeigefinger auf der Innenseite des Ohres. Wiederhole diese Übung an verschiedenen Stellen des Ohres und achte darauf, dass du der Ohrwuchsrichtung folgst und zur Seite und nach vorn ausstreichst. Öhrchenkraulen ist einfach so entspannend!

Übung 3: Die Abschaltübung

Um deinem Hund keine Ablenkung zu gestatten, solltest du ihm eine Leine anlegen. Begib dich in eine angenehme Umgebung, für deinen Hund liegt eine Decke am Boden, so weiß er, wo er zur Ruhe kommen soll. Wichtig in den nächsten Minuten: Dein Hund bekommt von dir keine Anweisungen! Du machst es dir auf einem Stuhl oder ähnlichem gemütlich, entspannst dich und genießt den Moment der Ruhe. Warum du das machst? Ganz enfach: Dein Verhalten soll deinem Hund eine Richtschnur sein und er soll es dir gleichtun. Die Übung ist beendet, sobald er ruhig auf der Decke liegt. Unterstützend kannst du ihm einen Kauartikel geben, damit kannst du seine Ruhephase verlängern.

Vergiss nie, selbst ruhig zu bleiben! Deine Anspannung wirkt sich auf deinen Vierbeiner aus. Und das Belohnungsleckerli ist natürlich auch ein Muss!

Als medizinische Unterstützung bei sehr nervösen Hunden haben sich auch pflanzliche Wirkstoffe, wie zum Beispiel in der Nahrungsergänzung Neuro Stabil von Pillquan, erwiesen, so kannst du deinen Hund zusätzlich und auf natürliche Weise entlasten und ein entspanntes Miteinander erleben. Nahrungsergänzung sollte immer nach der Empfehlung des Herstellers gefüttert werden und braucht eine gewisse Zeit bis zur vollen Wirkung. Wir beraten dich gern, wenn du darüber nachdenkst, deinen nervösen Hund zu mehr Ruhe trainieren und ihn dabei mit einer Nahrungsergänzung zu unterstützen.

Bleibt schön gesund!
Euer Team von OZOO