Ach Du Dicker Hund…

Ach du dicker Hund! Tipps gegen Übergewicht bei Tieren

Viele Tiere sind leider zu dick und ihnen droht, neben Unbeweglichkeit und Gelenkschäden auch eine Verfettung der Leber und Diabetes. Das Problem: Zu viel oder zu mächtiges Futter, viele Leckerchen und zu wenig Bewegung.

Zwischen ein bisschen Hüftgold und einem ernsten Problem liegt bei Tieren wie beim Menschen oft nur ein kleiner Schritt und auch die gesundheitlichen Auswirkungen von Übergewicht bei Tieren sind ähnlich. Ist dein Hund oder deine Katze zu dick, sinkt die Lebenserwartung und es drohen

  • Atem- und Kreislaufprobleme
  • Infektionsanfälligkeit
  • Gelenkschädigungen und –schmerzen
  • Entzündliche Magenerkrankungen und Verdauungsstörungen
  • Fellverlust und Hauterkrankungen
  • Schwächeanfälle und Kurzatmigkeit  und vieles mehr. Doch wann gilt ein Tier als übergewichtig?

Zur Feststellung von Übergweicht bei Hunden eignet sich Body Condition Scoring (BCS). Hier wird die Figur deines Hundes anhand verschiedener Körpermerkmale beurteilt und auf einer Skala eingordnet.

Die Merkmale einer Idealfigur

Von der Seite betrachtet, verläuft die Bauchlinie des Hundes vom Brustkorb zum Becken aufsteigend. Betrachtet man den Hund von oben, dann ist der Bereich hinter den Rippen schlanker als der des Brustkorbes, das heisst, es ist eine „Taille“ erkennbar. Streicht man mit der Hand über den Brustkorb, sind die Rippen unter einer dünnen Fettschicht gut fühlbar.

Krankheiten als Ursache von Übergewicht

Nicht alle Hunde, die vom Figurideal abweichen, sind übergewichtig. In seltenen Fällen kann die Zunahme auch von einer Krankheit herrühren. Bevor ihr also mkit einer Diät beginnt, lasst ihn von einem Tierarzt untersuchen. Er berät euch dann auch zum Diät- und Trainingsplan.

Wichtig: Keine Nulldiäten

Setze deinen Vierbeiner auf keinen Fall auf Nulldiät! Das wäre gesundheitsschädlich, denn dabei werden nicht nur Fettreserven, sondern auch Muskeln abgebaut.

Der Hund sollte in der Woche ca. 2% seines Körpergewichts verlieren, das sind um die 400g bei einem 20kg schweren Hund. Dazu reduziert man die Kalorienzufuhr auf etwa 60% des Bedarfs, den der Hund mit seinem Idealgewicht hätte. Je nach Haltung, Bewegung und Körperkondition benötigt der Hund etwas mehr oder weniger Kalorien. Am besten wiegst du deinen Hund einmal in der Woche und passt dann die Nahungsmenge dem Diäterfolg an.

Du kannst dabei die Menge seiner gewohnten Nahrung reduzieren oder eine spezielle Diätkost füttern. Kalorienreduziertes Spezialfutter gewährleistet, dass dein Hund mit allen Nährstoffen, Vitaminen und Mineralien versorgt wird, die er braucht. Zudem sättigt es besser, so dass dein Hund während des Abnehmens keinen Hunger leidet.

Schluss mit Leckerlis!

Die Diät kann noch so ausgewogen sein, sie ist nutzlos, wenn dein Hund immer wieder eine „Kleinigkeit“ nebenbei bekommt. Statt ihm Leckerlis ur Belohnung zu geben, spiele lieber eine Runde mit ihm. So sparst du überflüssige Kalorien und dein Hund bewegt sich.

 

Also – Bleibt schön gesund!
Dein Team von O’ZOO